Ingenieurbüro für
technische Sicherheit

Ingenieurbüro für technische Sicherheit

ZUSATZLEISTUNGEN

IBBF bietet folgende Zusatzleistungen an:

  1. §82b GewO
  2. CE-Kennzeichnung
  3. Lärmmessungen
  4. Zerstörungsfreie Werkstoffprüfung mit Ultraschall


§ 82b GewO

Seit der Gewerbeordnungsnovelle 1994 sind die Inhaber von genehmigten Betriebsanlagen
verpflichtet, regelmäßig prüfen zu lassen, ob ihre Betriebsanlage dem genehmigten Zustand und der geltenden Rechtslage entspricht. Diese Prüfungspflicht trifft auch Inhaber von vorübergehend
stillgelegten Betriebsanlagen.

Der genehmigte Zustand ergibt sich aus dem Betriebsanlagengenehmigungsbescheid, dem Betriebsbewilligungsbescheid und allen späteren Bescheiden, die den ursprünglichen Bescheid
ergänzt oder geändert haben.

Die Betriebsanlagengenehmigung bildet somit den Ausgangspunkt der Prüfung. Anschließend
werden alle aktuellen Gesetze und Verordnungen in die Prüfung mit einbezogen (z.B. Beurteilung
gemäß Industrieunfallrecht).

Wann und wie ist zu prüfen?
Grundsätzlich sind Betriebsanlagen alle 5 Jahre zu prüfen, in Ausnahmefällen alle 6 Jahre.

Für Betriebe, die bereits vor 1989 genehmigt wurden, war der erste Termin für die wiederkehrende Prüfung der 31.12.1993. Für nach 1989 errichtete und genehmigte Anlagen beginnt die Frist mit Rechtskraft des Bescheides zu laufen.

Den Abschluß der Prüfungsphase bildet die Schlussbesprechung. Dabei werden die
Bemängelungen besprochen und falls notwendig ein Maßnahmenplan zur Behebung der Mängel
erstellt und Termine zur Umsetzung festgelegt.

Im Anschluß daran wird eine Prüfbescheinigung ausgestellt. Dieser Beleg wird auch von der
Betriebs- oder Unternehmensversicherung im Schadensfall als Befund und Gutachten anerkannt.

Die Prüfbescheinigung sowie die Maßnahmenpläne sind bis zur nächsten wiederkehrenden Prüfung
vom Inhaber der Anlage aufzubewahren.

Falls Sie Fragen zum Thema Prüfung gemäß §82b Gewerbeordnung haben, berät Sie IBBF gerne.
Rufen Sie uns an oder senden Sie uns einfach eine Nachricht und wir werden umgehend mit Ihnen Kontakt aufnehmen!

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CE-Kennzeichnung

Allgemeines
Seit der „Einheitlichen Europäischen Akte“ aus dem Jahr 1987 müssen sämtliche nationale Verordnungen inhaltlich den EG-Richtlinien entsprechen (z. B. der Maschinen-Sicherheitsverordnung, die aus der EG-Maschinenrichtlinie abgeleitet wurde).
Produkte, die nachweislich in Übereinstimmung mit den "grundlegenden Anforderungen" der jeweiligen EG-Richtlinien hergestellt wurden, sind seither mit der CE-Kennzeichnung zu versehen.

Was ist die CE-Kennzeichung
Die CE-Kennzeichnung garantiert, dass ein Erzeugnis mit den Anforderungen der jeweiligen EG-Richtlinie übereinstimmt. Die alleinige Anbringung des CE-Kennzeichens lässt jedoch keinerlei Rückschlüsse auf die Qualität des jeweiligen Produktes zu. Sie ist lediglich als Marktzulassungszeichen zu verstehen, quasi eine Art "Reisepaß" für das Erzeugnis, der ihm den freien Warenverkehr ermöglicht.

Ausstellung der CE-Kennzeichnung
Für die CE-Kennzeichnung (Konformitätsnachweis) hat der "Inverkehrbringer" des Produktes zu sorgen. Das ist derjenige, der diese Ware in der EU erstmalig abgibt (also auch der Händler) oder der, der die Ware für den Eigenverbrauch herstellt oder zusammenfügt.
Die technischen Prüfungsrichtlinien hierfür wurden im "Globalen Konzept zur Prüfung und Zertifizierung" der Europäischen Kommission vereinheitlicht. Es zeigt auch auf, dass es mehr als ein Verfahren gibt, um die Einhaltung einer Richtlinie und damit auch deren Sicherheitsanforderungen nachzuweisen. Überall dort, wo noch keine harmonisierten Normen existieren, werden die Mitgliedsstaaten dazu verpflichtet, die Bescheinigungen anzuerkennen, die in anderen Mitgliedsstaaten ausgestellt worden sind.

Verkettungen von Maschinen
Auch wenn einzelne Maschinen oder Anlagenteile eine Konformitätserklärung oder eine Herstellererklärung des Herstellers haben, müssen diese im Zusammenspiel erneut einer Risikoanalyse unterzogen werden und die Konformität für die Gesamtanlage ist nachzuweisen.

Umbau von Anlagen und Maschinen
Der Umbau von Maschinen bedeutet die Veränderung der Maschine oder Anlage. In diesem Fall muss die Konformität der Maschine oder Anlage neu bewertet werden. Gemäß Maschinen-Sicherheitsverordnung sind drei Szenarien denkbar:

  • Es entsteht durch den Umbau eine tiefgreifende Verkettung,
  • es ändert sich die bestimmungsgemäße Verwendung oder
  • es wird die Leistung erhöht.

Vom Umbau ist der Austausch zu unterscheiden. Bei einem Austausch von Komponenten bei dem sich die Grunddaten der Maschine oder Anlage nicht ändern ist keine neuerliche Prüfung der Konformität erforderlich. Sinngemäß gilt das auch für das Nachrüsten aufgrund von gesetzlichen Bestimmungen.

Falls Sie Fragen zum Thema CE - Kennzeichnung haben, berät Sie das IBBF gerne. Rufen Sie
uns an oder senden Sie uns einfach eine Nachricht und wir werden umgehend mit Ihnen Kontakt aufnehmen!

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Lärmmessungen

Arbeitsfelduntersuchungen zufolge arbeiten zur Zeit etwa eine halbe Million ArbeitnehmerInnen in Österreich an Arbeitsplätzen mit gehörschädigendem Lärm. Lärmschwerhörigkeit ist die Folge.
Mit Ihrem Eintritt ist dann zu rechnen, wenn am Arbeitsplatz ein Beurteilungspegel von 85dB(A) und darüber auftritt.

Ziele der Lärmmessung:
Die Ziele einer Lärmmessung sind

  • die Gefahrenbereiche zu lokalisieren und
  • den Personenkreis zu bestimmen, der von gehörschädigendem Lärm betroffen ist.

Um die Auswirkungen des Lärms auf den menschlichen Organismus einschätzen zu können, werden
die einzelnen Messwerte mit der jeweiligen Einwirkdauer in Beziehung gesetzt. Das Resultat für die Beurteilung der Belastung ist der sogenannte Beurteilungspegel.

Wurde im Zuge der Messungen festgestellt, dass gehörschädigender Lärm vorhanden ist, werden
die Lösungsmöglichkeiten systematisch analysiert. Dabei wird aufgrund der folgenden Reihenfolge vorgegangen:

  1. Technische Maßnahmen ausarbeiten,
  2. Organisatorische Maßnahmen vorsehen und schließlich
  3. Persönliche Maßnahmen (Schutzausrüstung) auswählen und implementieren.

Falls Sie Fragen zum Thema Lärm haben, steht Ihnen IBBF gerne bei der Ermittlung und
Reduzierung von Lärmbelastungen zur Seite. Rufen Sie uns an oder senden Sie uns einfach eine
Nachricht
und wir werden umgehend mit Ihnen Kontakt aufnehmen!

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Zerstörungsfreie Werkstoffprüfung mit Ultraschall

Zerstörungsfreie Werkstoffprüfung umfasst alle Testmethoden bezüglich der chemischen und physikalischen Eigenschaften eines Prüfobjektes, die dieses nicht zerstören oder dauerhaft verändern. Diese Methoden sind daher auch geeignet, Objekte hinsichtlich Alterungsschäden zu prüfen.

Folgende Dienstleistungen bietet IBBF an:

  • Ultraschallprüfung
  • Farbeindringprüfung
  • Visuelle Prüfung/Endoskopie
  • Lecktest
  • Thermografie
  • Wanddickenmessung
  • Schichtdickenmessung

Falls Sie Fragen zum Thema zerstörungsfreie Werkstoffprüfung haben, rufen Sie uns an oder senden Sie uns einfach eine Nachricht und wir werden umgehend mit Ihnen Kontakt aufnehmen!

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IBBF-Ingenieurbüro für technische Sicherheit e.U.    1220 Wien, Brausewettergasse 13/3    Tel: +43 1 280 12 76-20    Fax: +43 1 280 12 76-22
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